Wissenschaftliche Schwerpunkte
Bionik und TRIZ bildeten die Grundlage für meine Bakkalaureats-Arbeiten "The Evolution of Innovation - TRIZ Trends and Bionics" und "The Innovative Mind - Characters & Cybernetics". Beide Arbeiten wurden in englischer Sprache publiziert und sind über folgende Links käuflich zu erwerben:
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Bionik - Begriffsdefinition
Unter dem deutschen Kunstwort Bionik wird ein interdisziplinäres Wissensfeld an der Schnittstelle zwischen Biologie und Technik verstanden, welches zum Ziel hat von biologischen Systemen abgeleitete Prinzipien in technischen Anwendungen und Lösungsstrategien einzubringen.
Die bionischen Potenzialgebiete sind weitreichend und umspannen so unterschiedliche Disziplinen wie von Architektur, Design, Oberflächen- und Materialtechnologien bis hin zur Medizintechnik, Sensorik, Organisation und Management sozialer Systeme.
Über die letzten Jahre hat sich Bionik als Wissenschaft zunehmend etabliert, an Transparenz gewonnen und sich weltweit im universitären und industriellen Umfeld zu einem innovativen Forschungsgebiet entwickelt.
[Zitat aus: "Bionik-Potenzial in Österreich" - Institut für Technologiefolgen-Abschätzung, ÖAW, September 2006]
TRIZ | Systematic Innovation
Einen Schwerpunkt meines FH-Studiums Innovationsmanagement bildete Systematic Innovation.
Systematic Innovation (kurz SI) verwendet verschiedene TRIZ-Werkzeuge. TRIZ ist ein russisches Akronym und steht übersetzt für 'Die Theorie des erfinderischen Problemlösens'.
TRIZ-Werkzeuge kommen im klassischen Sinn bei technologischen Neu- und Weiterentwicklungen zum Einsatz. Bei SI werden sie in abgewandelter Form auch für Herausforderungen im Business-Bereich angewandt.
Die Methoden helfen dabei, eine Fragestellung ganzheitlich zu betrachten, verschiedenste Aspekte zu erfassen und auf strukturierte Weise ungewöhnliche und intelligente Lösungen zu finden.
Linktipp TRIZ-Kompetenzzentrum Österreich:
trizzentrum.at |
Linktipp Systematic Innovation:
systematic-innovation.com
In der Praxis
Bei der Analyse und Ausgestaltung von Ideen bringe ich die 10 Prinzipien biologischen Designs nach Werner Nachtigall und die 8 Regeln der Biokybernetik nach Frederic Vester ein. Das hat insbesondere auf die Nachhaltigkeit von Lösungen positive Auswirkungen.
Der bionische Denkansatz und die praxisbezogenen TRIZ-Methoden fließen neben den klassischen Kreativitätstechniken in die Gestaltung von kreaWERFT® Workshops ein:
Widersprüche identifizieren und ohne Kompromisse lösen
Entwicklung von Systemen berücksichtigen
Ressourcen identifizieren und umsichtig nutzen
Funktionen hinterfragen und optimieren
Taktik überlegen und umsetzbar ausformulieren
